Vom Labrador zum Golden und wieder zurück

Ich dachte, sinnvoll als erster Eintrag wäre, warum ein Labrador.

Bevor ich Timy bekam, wollte ich immer einen Labrador. Die Rasse habe ich damals entdeckt bei der Serie "Zwei allein" bei dem ein gelber Labrador mitspielte. Die Serie kam damals 1998 im ZDF. Also eine ziemlich lange Zeit, seit dem in mir der Wunsch keimte, einen Labrador zu besitzen.

Jahrelang durfte ich keinen Hund haben, bis ich 2005 meine Mutter endlich überredet hatte. Im Februar 2006 zog Silas bei uns ein. Ein Labrador-Border-Collie-Mischling


Ich weiß nicht, welchen Charakter er geerbt hat. Der stammt aber weder von einem Labrador, noch von einem Border Collie. In dem Sinne war Silas der perfekte Anfänger-Hund. Bis auf ein paar Welpenspinnereien, war er absolut unkompliziert. Den Rückruf findet er bis heute total unnötig und macht lieber sein eigenes Ding. Viel hab ich damals an Hundesport versucht, aber manchmal muss man einfach einsehen, dass ein Hund keine Lust darauf hat. So ist Silas zufrieden, wenn er Auslauf hat und schnüffeln kann. Silas blieb damals 2010, als ich auszog, bei meiner Mutter.

Ich dachte lange Zeit, ich würde keinen Hund mehr haben. Im März 2011 sind Andre, mein Freund, und ich in unsere erste gemeinsame Wohnung gezogen. Naja und was soll ich sagen? Im März 2011 zog Timy bei uns ein. Endlich hatte ich meinen Labrador und er tat alles was ein Labrador eben so macht. Apportieren, apportieren, apportieren.


Dazu natürlich seine Leidenschaft für Wasser.


Also habe ich mit Timy Dummyarbeit begonnen. Das meiste haben wir uns selbst mit Bücherwissen beigebracht, ab und zu Training mit Freunden und Bekannten, einige Trainings bei Trainern und auch ein Seminar. Das hilft aber leider alles nichts, wenn der Hund fiept. Ein paar WTs sind wir gestartet, ich habe aber gemerkt, dass das für Timy nur purer Stress ist, auch wenn es ihm Spaß macht, die grünen Dinger einzusammeln. Also haben wir unsere WT Karriere 2016 offiziell an den Nagel gehangen.

Auf einem Seminar damals mit Timy habe ich Connor von Petra Soons kennen gelernt und mich sofort verliebt. Irgendwann sollte nun auch ein Golden einziehen. Wie es der Zufall so wollte, bekam meine Freundin Jana 2012 eine Tochter von Connor, Kappa.

Ein Zweithund spukte natürlich immer in meinem Kopf herum, da ich gerne Dummysport machen wollte, aber mir leider der Hund dafür fehlte. Als Jana meinte, sie würde mit Kappa einen Wurf machen wollen, ließ ich mich natürlich sofort auf die Liste setzen. Leider hat im Sommer 2017 nicht alles geklappt und Kappa blieb leer. Das Risiko, dass sie wieder leer bleiben würde, schien mir zu hoch, also schrieb ich mit Freunden, die mich auf die Idee brachten wieder beim Labrador zu schauen. Also schrieb ich direkt am nächsten Tag Chris (Züchter Fir green) an und ein paar Wochen später besuchten wir das Rudel.
Glee schien (und ist es auch) perfekt für mich. Sie war vom Wesen und Verhalten, wie Kappa. Nur eben schwarz und kurzhaarig ;) Nach einem super netten Tag machten wir uns auf den Rückweg und noch im Auto entschieden wir, dass wir auf einen Wurf von Glee warten.


Glee wurde im Dezember 2017 läufig und wurde am 31.12.2017 von Jake (Brackenbird True Grit) gedeckt.
Die vier Wochen auf den Ultraschall schienen endlos. Sicher habe ich in den vier Wochen jeden genervt damit der es nicht hören wollte :-)
Am 29.01.18 dann aber die erlösende Nachricht, Glee ist trächtig.

Glee am 42. Tag ihrer Trächtigkeit


Nun dauert es nur noch wenige Tage und die Welpen kommen auf die Welt. Ich bin weiterhin sehr aufgeregt und hoffe, dass alles ohne Probleme verläuft und ein Welpe für uns dabei ist.

So kam ich also auf den Labrador, auf den Golden und schlussendlich wieder zum Labrador. Hoffen wir, dass nun alles gut wird.

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